Nächstes Konzert
- Begegnungskonzerte im Juni
Nach den spannenden Konzerten mit dem Vokalensemble Lux aeterna in Hamburg gibt es am
- 20. Juni 2026 (Auferstehungskirche Kassel, 19 Uhr) und am
- 21. Juni 2026 (Kreuzkirche Kassel, 17 Uhr)
den Gegenbesuch in Kassel mit einem neuen Programm. Darunter mit Werken von Johann Sebastian Bach, Gustav Mahler und Wolfram Buchenberg.
Das wird dann auch erst einmal der Abschied von Cantiamo piccolo sein.

Neuigkeiten
- Rückblick
Dies sind meine letzten Konzerte mit dem Kammerchor der Universität Kassel. Ich freue mich rückblickend über so viel Resonanz und Interesse aus dem Publikum.
Neben den „normalen“ Konzerten, Teilnahmen an Wettbewerben und Reisen nach Spanien, Italien, Frankreich, Österreich gab es viele außergewöhnliche Begegnungen und Kooperationen:
- In Zusammenarbeit mit dem Kasseler Dokfest führten wir eine Lifeimprovisation zum Stummfilm „Nosferatu“ auf.
- Die KINGS SINGERS folgten meiner Einladung zu Meisterkursen mit dem Kammerchor Cantiamo piccolo.
- Mit dem sensationellen Raschèr Saxophonquartett führten wir 2014 im Antikriegskonzert ua. ein Werk für Chor und Saxophonquartett vom zeitgenössischen Komponisten Gija Kantscheli auf.
- Ganz frühe Musik von Oswald von Wolkenstein erklang durch uns im Konzertsaal der Uni gemeinsam mit Marc Lewon an der Laute, dem Spezialisten für alte Musik.
- In unseren Transformationskonzerten brachten wir Elektronik mit Chor und Tanz zusammen. Unvergessen der Auftritt im Kasseler Technoclub UNTEN.
- In speziell moderierten Konzerten erschienen Shakespeare (ua. Enrike Keil) und ein anderes mal Jacob Grimm (Stefan Becker) höchstselbst in Person, um informierend und unterhaltend durchs Programm zu führen.
- Der öffentliche Raum blieb nicht verschont: Ein Märchen-Chorprogramm mit Lesung von Marcel Ruge (FFH) fand im Thalia Buchladen statt. Und nicht zu vergessen, die adventlichen Flashmobs in der Königsgalerie. Einmal hatte man vergessen die Musik auszumachen. Wir haben trotzdem gesungen.
- 2 Opern in Kooperation mit dem Staatstheater. „Venus und Adonis“ im Ballsaal des Schlosses mit kleinen Solopassagen aus dem Chor und Orffs „Mond“ szenisch mit Kostüm.
- Beteiligung an Sinfoniekonzerten unter der Leitung von Francesco Angelico ua. im Rahmen der Kasseler Musiktage mit Rossinis „Stabat Mater“ in der Martinskirche..
- Im Sepukralkundemuseum sangen wir Schützens Begräbnismusik für Posthumus Reuss an dessen dort ausgestelltem Sarg. Ebendort Distlers „Totentanz“ (Uraufführung d. 2.Fass.1934, Kasseler Musiktage.) Ein Sänger, der damals unter Distler mitgesungen hatte war bei uns im Publikum.
- Musik der Schützzeit erklang in der Murhardschen Bibliothek zu den dort ausgestellten Originalnoten – In Kooperation mit dem Bärenreiterverlag führten wir Schütz’s „Geistliche Chormusik“ mit Originalinstrumenten zur Neuedition auf.
- Logisch: auch Orffs „Carmina burana“ -mit inprogress- war dabei. Leider mussten viele Menschen abgewiesen werden, weil niemand mehr in den Saal passte.
- Und natürlich darf die Jazzmusik auch nicht fehlen. Ua. führte eine Jazzmesse mit Musikern der HR Bigband zu einer kleinen Tournee von Frankfurt bis Kassel.
Ich hatte ja kein festes Orchester an der Hand, wollte aber dem Chor dennoch die wichtigen großen Werke möglich machen. Das ging daher manchmal nur unkonventionell: So musste ich die „Psalmensinfonie“ von Stravinsky für 7 Bläser runterarrangieren, oder Haydns „Jahreszeiten“ nur aus dem Klavierauszug begleiten lassen, oder auf eine auf weniger Instrumente reduzierte Fassung des „Brahmsequiems“ zurückgreifen, wo leider die Oboenstelle in die Klarinette gewandert ist, oder Verdis „Requiem“ mit nur 6 Instrumenten – darunter aber eine klanglich eindrucksvolle Marimba!
Da wär noch mehr, aber der Platz reicht hier nicht aus….Liebes Publikum, vielen Dank für das große Interesse all die Jahre und alle Unetrstützung. Von hier aus sende ich Ihnen alle guten Wünsche,
Ihr Andreas Cessak
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