29. Oktober 2020 bis 1. November 2020


Und hier folgt ein Blick aus der allgemeinen Musiklehre auf Corona:
»Corona, oder Coronata, also wird von den Italianern dieses Zeichen (⊍) genennet, welches, wenn es über gewissen Noten in allen Stimmen zugleich vorkommt, ein allgemeines Stillschweigen, oder eine Pausam generalem bedeutet«
aus dem »Musikalischen Lexikon« von Johann Gottfried Walther, 1732
Das öffentliche Leben entwickelt sich rasant und unerwartet zu einer Generalpause der Gesellschaft.
In einer Komposition ist die Generalpause meist ein Moment höchster Aufmerksamkeit, ein in-Spannung-bleiben des zuvor aufgebauten musikalischen Höhepunkts und ein in-höchster-Erwartung-sein auf Erlösung aus der Pause in eine unbekannte Fortführung.
Die Generalpause gibt uns Gelegenheit zum Zurückschauen und Innehalten und sie gibt uns Zeit, zum Nachvorneschauen, zum Entwickeln von Visionen, zum Beibehalten von Bewährtem und zum Loslassen von Unnützem.
Bleiben Sie alle gesund……..
In einer Zeit, in der das öffentliche Leben heruntergefahren wird soll die Musik nicht auch noch schweigen. Hier ein kleiner Piccolo-Gruß aus einem der letzten Konzerte:

Cantiamo piccolo – Kammerchor der Universität Kassel
Andreas Cessak – Leitung
Wir freuen uns mit einem neuen und spannenden Programm nach Leipzig fahren zu können und auf viele interessante und inspirierende Begegungen mit anderen Chören und deren Musik.
Cantiamo piccolo – Kammerchor der Universität Kassel
Andreas Cessak – Leitung
Wer fürchtet sich vor Dissonanz? Die alten Meister bestimmt nicht. In diesem Konzertprogramm hören wir Werke von Heinrich Schütz und Claudio Monteverdi, in denen langanhaltende Dissonanzketten den Eindruck vermitteln, als handelte es sich um neue Musik. Ferner hören wir neue Musik, deren Dissonanzklänge ein wahrer Wohllaut sind.
Monteverdi: Zefiro
Heinrich Schütz: D’orrida
Mateo Flecha: Teresica hermana
Clement Janequin: Au joly jeu
Eric Whitacre: Enjoy the Silence
Carsten Borkowski: Ringe
Jake Runestad: Alleluja
Daniel Elder: A Hearts Reflection

Wir freuen uns mit einem neuen Programm Anfang Mai zum Deutschen Chorfest nach Leipzig zu fahren.


Wir freuen uns über den Notengutschein, mit dem uns der Bäreneiter-Verlag zu unserem 10 – jährigen Jubiläum überrascht hat.
Welches Werk wir uns dafür aussuchen wird zu diesem Zeitpunkt noch nicht verraten…..

Mit dem aktuellen Konzertprogramm macht Cantiamo Piccolo sich selbst und uns als Zuhörenden ein schönes Geschenk zum runden Geburtstag – Musik, in der sich all das widerspiegelt, was in der zehnjährigen Geschichte dieses außergewöhnlichen Chores hat wachsen können. Tiefes Verständnis für die Musik, die es braucht, um einen so ausgefeilten Klang entstehen zu lassen, Lebendigkeit und Neugier, die es braucht, um sich auf ungewöhnliche Projekte einzulassen, die Bereitschaft, neben Studium und Beruf Zeit und Kraft für ein Miteinander in der Musik zu investieren: Mit großer Freude gratuliere ich dem Chor und seinem Chorleiter zum Jubiläum und bin stolz, dass aus der Universität Kassel ein so hervorragendes Ensemble entstanden ist, das als Botschafter für unsere Hochschule in der Stadt, in der Region und weit darüber hinaus wirkt.
Es begeistert mich, dass Cantiamo eine Brücke schlägt zwischen ganz unterschiedlichen kulturellen Bereichen und das Kulturangebot unserer Stadt in einzigartiger Weise bereichert. Die außergewöhnlichen Projekte, die Cantiamo Piccolo im Laufe der vergangenen Jahre in Kooperation mit anderen Kulturschaffenden realisiert hat, geben ein beredtes Zeugnis davon, dass der Funken der Begeisterung übergesprungen ist. Ob Kirche, Theater, Barocker Ballsaal oder Subkulturkeller – Cantiamo Piccolo füllt die unterschiedlichen Räume mit Klängen und schafft es immer wieder, Zuhörende im Inneren anzurühren, zu überraschen, aber auch herauszufordern, sich mit Ungewohntem, Neuen in Raum und Klang auseinanderzusetzen. Dass die Arbeit des Chores und des Chorleiters im Rahmen diverser Wettbewerbe ausgezeichnet wurde, ist für mich sichtbarer Beweis für das hohe Niveau, mit dem Chorarbeit bei Cantiamo Piccolo geschieht. Das wäre nicht möglich ohne die Bereitschaft jeder einzelnen Sängerin, jedes einzelnen Sängers, sich der Kreativität und Erfahrung des Chorleiters zu überlassen und gemeinsam Musik zu gestalten, die außergewöhnlich und eindrücklich ist. Dass das spürbar wird, kann ich aus eigener vielfacher Erfahrung nur bestätigen. Gern mache ich mich an dieser Stelle zum Sprecher der vielen Konzertgäste und danke dem Chorleiter und allen, die als Sängerinnen und Sänger im Laufe der vergangenen Jahre ihre Stimmen eingebracht haben und unvergessliche Konzertmomente geschaffen haben. In diesem Sinne wünsche ich den Konzertbesucherinnen und Konzertbesuchern ein besonderes intensives Erleben in diesem Jubiläumskonzert, denn kein Tonträger kann die Schwingungen einfangen und wiedergeben, die mit dem unmittelbaren Musikerleben verbunden sind. Ich wünsche Cantiamo Piccolo noch viele Jahre erfolgreicher musikalischer Arbeit – und viele Zuhörende, die sich berühren lassen von dem, was die Musik von Cantiamo Piccolo vermittelt.
Prof. Dr. Reiner Finkeldey
Präsident der Universität Kassel
Samstag, 15. Juni 2019
19:00 Uhr,
Auferstehungskirche Kassel, Mombachstrasse 24
Cantiamo piccolo
Instrumentalisten des Staatstheater Kassel
Julia Schleicher, 1. Violine
Katja Geismann, 2. Violine
Ulrike Ladurner, Sophia Hilger, Viola
Cornelius Schmaderer, Violoncello
Jan Harborth, Kontrabass
Giulia Glennon, Orgel
Leitung – Andreas Cessak
Cantiamo piccolo – Kammerchor der Universität Kassel
Andreas Cessak – Leitung

Zehn Jahre Cantiamo Piccolo! Zur Feier dieses Jubiläums präsentiert der Kammerchor der Universität Kassel unter Leitung von Andreas Cessak ein besonderes Programm, das nicht nur außergewöhnliche Konzertmomente der vergangenen Jahre erneut hörbar werden lässt, sondern auch Neues zum Klingen bringen wird.
Am Konzertabend werden im Rückblick auf zehn Jahre anspruchsvoller Chormusik einige vertraute Klänge ertönen. Die ausgewählten Repertoire-Highlights repräsentieren dabei einerseits die breite Vielfalt an gesungener Chorliteratur und erinnern andererseits an besondere Ereignisse und ungewöhnliche Konzertprogramme der vergangenen zehn Jahre.
Einen süßen Duft verströmt darüber hinaus ein vom Kammerchor bislang noch nie aufgeführtes Meisterwerk: ‚Dixit Dominus‘ von Georg Friedrich Händel. Begleitet wird der Chor hierbei von Musikerinnen und Musikern des Staatstheaters Kassel.
Sowohl in der Pause als auch im Anschluss an das Konzert lädt der Chor zum gemeinsamen Austausch, Beisammensein und Ausklang ein. Eine herzliche Einladung!
Wir freuen uns an diesem Konzert unter der Leitung von Francesco Angelico teilnehmen zu können.
Franz Schubert
Fünf Deutsche für Streichquartett D 89 (D90)
Carlo Ciceri (nach Franz Schubert)
Ins Wasser für Mezzosopran und Ensemble (Deutsche Erstaufführung)
Franz Schubert
Schauspielmusik zu Rosamunde D 797